Alles ist so schön bunt, wenn der Frühling erwacht. Die Welt scheint voller Möglichkeiten. Doch
wenn man genauer hinschaut, werden auch die Schattenseiten sichtbar. Zwischen leuchtenden
Farben und nachdenklichen Botschaften eröffnen die Kunstwerke neue Perspektiven auf Wedekinds
Drama und auf die Lebenswirklichkeit junger Menschen heute.
Parallel zur Aufführung des Literaturkurses, haben sich die Schülerinnen und Schüler der Q1 im
Kunstunterricht mit Frank Wedekinds Drama Frühlings Erwachen auseinandergesetzt. Die
entstandenen Arbeiten greifen zentrale Themen des Stücks auf: Identitätssuche, gesellschaftlichen
Druck, Sexualität, Aufklärung und die Herausforderungen des Erwachsenwerdens.
Die Werke übertragen die Konflikte der Figuren in eine zeitgenössische Bildsprache und zeigen,
dass die Fragen des Dramas bis heute aktuell sind. Installationen und Bilder machen sowohl die
Sehnsüchte als auch die Unsicherheiten junger Menschen sichtbar. Dabei werden die Spannungen
zwischen individueller Freiheit und gesellschaftlichen Erwartungen ebenso thematisiert wie die
Folgen fehlender Aufklärung und Kommunikation.
Carmen Cremer, Nika Domalewski, Nica Ehlen, Lena Friederichs, Sarah Kaufmann, Summer Leschinsky, Emil Neller, Maja Punk, Ella Reeber, Joan Röhl, Lilly Schwinghammer, Sarah Stieglitz, Sofie Widdau
Kursleitung: Corina Ohrndorf

















